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            <title>Strassennamen</title>
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&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;strassennamen&quot;&gt;Strassennamen&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Dr. Wolfgang Suchanek unterzog sich der Mühe, die Protokolle des Lipperoder Gemeinderates auf Straßenbau und Straßenunterhaltung durchzusehen. Die entsprechenden Notizen gehen in diese Darstellung der Lipperoder Straßen mit ein. Wilhelm Klüsener versuchte anhand der Kindergartenliste des evangelischen Kindergartens von 1906 bis 1965 die Namengebung der Straßen zeitlich zu rekonstruieren.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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&lt;h2 class=&quot;sectionedit2&quot; id=&quot;allgemeines&quot;&gt;Allgemeines&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
In Lipperode, wie auch in anderen Gemeinden, gab es anfangs keine offiziellen Straßenbezeichnungen. Oft wurden alte Flurnamen im Volksmund zur Straßen- und Wegebezeichnung (z.B. Bruch) benutzt. Die alten Hausnummern in Lipperode entstanden in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Nummerierung erfolgte nicht nach dem Alter der Gebäude; vielmehr war die Höhe der Kontribution, heute würde man sagen die Höhe der Grund- und Einkommensteuer, für die damalige Nummerierung maßgeblich. Der größte Hof erhielt die Nr. 1. Es war der Hof Butterweck, der heute noch die Bezeichnung „Zum Hof 1“ hat.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Kindergartenliste kann nur einen ungefähren Anhaltspunkt über die zeitliche Namensgebung beanspruchen. Kann es doch durchaus vorkommen, daß keine evangelischen Kinder in dem betreffenden Jahr den Kindergarten besuchen. Aber nach den bisherigen Erfahrungen sind die Daten doch recht genau. Es kann festgehalten werden, daß um 1924 die ersten bleibenden Straßennamen erscheinen. Hindenburg-, Wilhelm-, Bismarck-, Reuter- und Teichstraße, wobei die Reuterstraße noch einmal „verlegt“ wurde. Allerdings gab es früher schon ein paar Mal eine Namensgebung. Diese Straßennamen waren aber nicht von Dauer: 1909/1910 Neue Reihe, 1914/1915 Langer Weg, sowie Damm und Brede. Hierauf wird später noch eingegangen.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Allgemeines&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;allgemeines&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:2,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;428-1769&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit3&quot; id=&quot;hindenburgstrasse&quot;&gt;Hindenburgstrasse&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
In der Kindergartenliste des evangelischen Kindergartens Lipperode kommt die Hindenburgstrasse erstmals im Jahr 1924 vor. Drei Kinder: Adolf und Annemarie Barkey, sowie Margarethe Remmert werden aufgeführt. In den Jahren davor erscheinen Adolf und Annemarie Barkey nur unter der Hausnummer 37.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im April 1967 benannte der Lipperoder Gemeinderat, auf Vorschlag einer Kommission, zahlreiche Straßen. Dies war notwendig zur besseren Orientierung und wegen Festlegung neuer Hausnummern. In einem Bericht der Zeitung Patriot vom 17.4.1967 heißt es: „Hindenburgstraße (von Hauptstraße bis Fritz Brand)“. Dies war keine neue Festlegung, sondern eine endgültige Bestätigung. Vor der Namengebung im Jahre 1924 hieß die Straße im Volksmund „Ecke“ oder „Die Ecke“. Sicher wird diese Bezeichnung unter alten Lipperödern heute gelegentlich noch gebraucht. In dem Plan von 1778 kann man die winkelige Straße, wie auch die Wilhelmstraße, deutlich erkennen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Bismarckstrasse, sowie die von ihr abgehenden gegenüberliegenden Strassen, die Hindenburg- und Wilhelmstrasse sind offensichtlich nach Lemgoer Vorbild angelegt worden. Ebenso wie Strassen in Alverdissen. Hier bildet die Heerstrasse zwischen Lemgo und Hameln die Mittelachse, von der zwei Strassen halbkreisförmig abzweigen. Nach den Protokollen des Gemeinderates Lipperode, erhielt die Hindenburgstrasse im Jahre 1929 eine neue Decke.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Hindenburgstrasse&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;hindenburgstrasse&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:3,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;1770-3197&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit4&quot; id=&quot;wilhelmstrasse&quot;&gt;Wilhelmstrasse&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Auch diese Strasse weist die Kindergartenliste zum ersten Mal im Jahre 1924/1925 aus. Es ist Erika Seiger, die im Haus 4b wohnt. Vorher kommt diese Hausnummer, ohne Strassenbezeichnung, im Jahre 1912/1913 vor. In dem schon angeführten Beschluß des Lipperoder Gemeinderates wird auch die Wilhelmstrasse genannt: „Wilhelmstrasse (von der Hauptstrasse bis Brüggemann)“. Auch die Wilhelmstrasse wurde im Volksmund als „Ecke“ bezeichnet.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Aus den Protokollen des Gemeinderates Lipperode:
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
25.9.1924: Gesuch der Anwohner der Wilhelmstrasse um Ausbesserung der Strasse. Beschluß: Die Anwohner sollen die Gossen reinigen. Der Fahrdamm soll an der fraglichen Stelle durch Kleinschlag erhöht werden.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
13.10.1927: Bei der Einfahrt in die Wilhelmstrasse soll ein gemauerter Kanal hergestellt werden. Der Kanal bei Seiger (Nr. 16) soll nach Bedarf verlängert werden.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
10.3.1931: Zur Ausbesserung der Wilhelmstrasse wird ein Zuschuß von 550 RM gewährt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
10.2.1937: Eine Gosse soll angelegt werden.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
26.7.1938: Josef Westermann will Einziehung des Fußweges zu seinen Häusern an der Wilhelmstrasse zum Friedhof. Dies wird abgelehnt, da der Weg einem dringenden Bedürfnis entspricht und es sich um alte Rechte handelt.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Wilhelmstrasse&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;wilhelmstrasse&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:4,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;3198-4439&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit5&quot; id=&quot;bismarckstrasse_vorher_hauptstrasse_und_dorfstrasse&quot;&gt;Bismarckstrasse (vorher Hauptstrasse und Dorfstrasse)&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
In der Kindergartenliste kommt die Bismarckstrasse zuerst im Jahr 1926/1927 vor. Walter Kötter wohnte in der Bismarckstrasse 194, Fritz Fricke in Nr. 195. Die Hauptstrasse erscheint 1923/1924 zum ersten Mal. Fritz Hättich in Nr. 8 und Frieda Jülicher in Nr. 4. In dem Jahr davor wohnte Fritz Hättich noch in der Dorfstrasse 8 und Frieda Jülicher lediglich in Nr. 4.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Protokolle sprechen schon im Jahre 1907 von der Hauptstrasse. Dieser Widerspruch zwischen den verschiedenen Bezeichnungen Hauptstrasse und Dorfstrasse konnte bisher nicht aufgehellt werden. Wahrscheinlich kam es auf die Strassennamen nicht so genau an, gab es doch die Hausnummern, die man kannte, und die verbindlich waren.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Von dieser Zeit bis zur Eingemeindung nach Lippstadt verlief die Bismarckstrasse vom Kriegerdenkmal bis zum Delbrücker Weg. In dem schon angeführten Zeitungsbericht vom 17.4.1967 wird noch einmal darauf hingewiesen. Der Hof Seiger (heute Eigentum der Stadtwerke Lippstadt) lag an der „Schleuse“. Eigentlich war dies ein Strassenname für sich. Erst seit der Eingemeindung hat die Bismarckstrasse die heutige Länge: von der katholischen Kirche über den Delbrücker Weg bis zur Ortsgrenze von Mastholte.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Aus den Protokollen des Gemeinderates Lipperode:
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
8.8.1907: Beschlußfassung über die Entwässerung der Hauptstrasse. Da die Hauptstrasse in Lipperode nach Norden ein stärkeres Gefälle hat, wäre es zweckmäßig, wenn die Rohranlage vorläufig nicht angelegt würde. Der Gemeindeausschuß hält es für zweckmäßiger, diese durch gepflasterte Gassen zu ersetzen. Was die Höhenlage der Strasse betrifft, so hat der Gemeindeausschuß den Wunsch ausgesprochen, von dieser Verfügung, unter Zustimmung des Amtes Abstand zu nehmen, weil von beiden Seiten der Straße alles bebaut ist und die erste Baufluchtlinie ohne Angabe der Höhenlage vom Fürstlichen Verwaltungsamte genehmigt worden ist.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Bismarckstrasse (vorher Hauptstrasse und Dorfstrasse)&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;bismarckstrasse_vorher_hauptstrasse_und_dorfstrasse&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:5,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;4440-&amp;quot;} --&gt;</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>archiv:lippstadt:ortsteile:lipperode</category>
            <pubDate>Thu, 23 Apr 2020 01:00:00 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Der Zusammenhang zwischen Lippe und Lipperode (aus dem Band 2 des Lipperoder Heimatvereins, 1989)</title>
            <link>http://live.spdns.org/wiki/archiv/lippstadt/ortsteile/lipperode/lippe_und_lipperode?do=revisions&amp;rev=1587510000</link>
            <description>
&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;der_zusammenhang_zwischen_lippe_und_lipperode_aus_dem_band_2_des_lipperoder_heimatvereins_1989&quot;&gt;Der Zusammenhang zwischen Lippe und Lipperode (aus dem Band 2 des Lipperoder Heimatvereins, 1989)&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Name „Lippe“ ist vom gleichnamigen Fluß auf das in der Gegend um Lipperode und Lippstadt ansässige Herrschergeschlecht übergegangen und von diesen weiter auf das spätere Land Lippe als Herrschaftsgebiet dieses Edelgeschlechts übertragen worden. Die Edelherren zur Lippe bezeichnen sich in den lateinischen Urkunden mit dem Familiennamen „de Lippia“, in den deutschen Bezeichnungen des Mittelalters taucht „von der Lippe“, „van der Lippe“, „zur Lippe“, „tho der Lippe“ auf. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts setzt sich der Name „zur Lippe“ durch. Die Edelherren zur Lippe treten erstmals 1113, noch ohne Herkunftsbezeichnung, mit den Brüdern Bernhard und Hermann ins Licht der Geschichte. Sie werden in einer Urkunde des Abtes Erkanbert von Corvey als Zeugen aufgeführt. Bernhard wird urkundlich letztmalig im Jahr 1158 erwähnt, während Hermann wahrscheinlich im Jahre 1167 an einer Seuche starb, die in Rom nach der Krönung Friedrichs I. zum Kaiser ausbrach. Mit Bernhard II., der um 1140 als Sohn des Hermann I. geboren wurde, tritt 1168 das Geschlecht derer zu Lippe deutlich in Erscheinung. Er war es, der um 1158 die Stadt thor Lippe (Lippstadt) gründete. Um 1170 heiratete er die Niederländerin Heilwig von Are, deren Verwandte bedeutende Aufgaben wahrnahmen; so z.B. Friedrich II. v. Are als Bischof von Münster und Dietrich von Are als Bischof von Utrecht.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Bis 1158 blieben die zur Lippe im Stand der Liberi (lat. Ausdruck für Freie). Der „Stand“ bedeutete die rechtlich und sozial abgeschlossene Schicht, in die der Einzelne hineingeboren wird. Liberi waren diejenigen, die in keinerlei persönlichem Abhängigkeitsverhätnis standen. 1160 wird Hermann I. als „nobilis“ (Freier) und 1167 als „comes“ (Graf) bezeichnet. Die rechtliche Einordnung ist als Edelherr (Freiherr) korrekt. Dies war der (Adels-) Stand unter den Grafen. In dieser gesellschaftlichen Schicht befanden sich die Reste der selbstständigen freien Grundbesitzer, die als Ritter leben konnten. Sie bildeten im wesentlichen den Stand der älteren, freien Ritter. Nach dem Sachsenspiegel gehörten diese Freiherren teils dem fünften Heerschild an. Seit dem 14. Jahrhundert gehören die alten Freiherr-Familien zum hohen Adel und namen meist den Grafentitel an.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Geht man vom Titel aus, stammen die Lipper nicht von den „höheren“ Familien ab. Ihre Verbindungen zeigen jedoch, daß sie von anderen Grafen als ebenbürtig geachtet wurden. Das Zentrum der Lipper befand sich um Lippstadt. So entstand um 1140 in Cappel ein Prämonstratenserinnen-Stift, 1158 die neue „Stadt thor Lippe“, 1189 die Burg in Lippborg und um 1243 die Burg in Lipperode. Daneben besaßen sie noch an vielen Orten Grundbesitz, hauptsächlich nördlich der Lippe. Die Größe des gesamten Besitzes, der in keinem Fall ein zusammenhängendes Territorium nach heutigen Begriffen bildete, sondern aus einzelnen, mehr oder weniger grossem Grundbesitz bestand, kann nicht genau bestimmt werden. Doch Justins „Lippiflori“ ist zu entnehmen, daß der Umfang in älterer Zeit nicht groß gewesen sein kann. Erst 1194 erhielten die Lipper als Vasallen des Bischofs von Paderborn praktisch die Vogteirechte über den Hauptteil des heutigen Landes Lippe. Es wurde ihnen der militärische Schutz, die Gerichtsbarkeit und die Erhebung der Einkünfte übertragen. Sie haben diese Stellung nach und nach ausgebaut und ihre Aktivitäten mehr und mehr in dieses Gebiet verlegt und den eigentlichen Stammbesitz in Lippstadt und Lipperode immer mehr vernachlässigt. Um die Mitte der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts behauptete ein lippischer Landtagsabgeordneter: „Lipperode ist für den lippischen Staat dasselbe, was Deutsch-Ostafrika für Deutschland ist“. Er kannte die Geschichte nicht.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>archiv:lippstadt:ortsteile:lipperode</category>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2020 01:00:00 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Familiennamen</title>
            <link>http://live.spdns.org/wiki/archiv/lippstadt/ortsteile/lipperode/familiennamen?do=revisions&amp;rev=1587510000</link>
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&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;familiennamen&quot;&gt;Familiennamen&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Eine alphabetische Auflistung einiger alteingesessener und bekannter Lipperoder Familiennamen.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Familiennamen&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;familiennamen&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:1,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;1-125&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit2&quot; id=&quot;barkey&quot;&gt;Barkey&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Seit dem Jahre 1793 gibt es den Namen Barkey (auch Barkei) in Lipperode. Der Name bedeutet Bark=Berke=Birke vgl. auch Barkemeier=Meier an der Birke, im westfälischen Barkei.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am 1.3.1793 heiratete Christine Elisabeth Brand aus Lipperode den Heinrich Barkey aus Gütersloh. Die Barkeis waren in folgender Zeit überwiegend Seiler und Kleinbauern (Kötter). Im Jahre 1880 wanderte Friedrich Barkei nach Amerika, San Francisco, aus. Im gleichen Jahr folgte ihm sein Bruder Konrad, der nach St. Louis auswanderte. Ein weiterer Bruder, nämlich Heinrich Barkey, blieb in Lipperode. Er lernte das Seilerhandwerk und kellnerte im Nebenberuf. Er starb mit fast 96 Jahren in Lipperode. Auch der Bruder Johannes, der am 22.10.1870 geboren wurde, blieb in Lipperode. Auch er wurde Seiler und verstarb am 5.12.1942. Die einzige Tochter wurde 1875 geboren und verstarb mit 86 Jahren in Lipperode. Sie heiratete Klemens Köhler und war die Mutter des späteren Fabrikanten Heinrich Köhler. Dieser wohnte lange Zeit bei Konrad Köhler in St. Louis. Nach seiner Rückkehr aus Nordamerika gründete er die noch bestehende Fabrik Köhler in Lipperode (Fa. Heinrich Köhler KG).
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Barkey&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;barkey&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:2,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;126-1308&amp;quot;} --&gt;
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&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Brand&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;brand&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:3,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;1309-1327&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit4&quot; id=&quot;butterweck&quot;&gt;Butterweck&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Wilhelm Butterweck wurde am 11.Juni 1874 in Lipperode in der „lippischen Diaspora“ als Sohn des Landwirts Dietrich Wilhelm Butterweck (1844-1886) und seiner Frau Dorothe Christine Alers (1843-1918) geboren. Aus dieser Ehe gingen noch sieben weitere Kinder, vier Söhne und drei Töchter, hervor. Die Familie lebte seit Jahrhunderten in Lipperode und bewirtschaftete den Hof Nr. 1 (heute Zum Hof 16). Wilhelm Butterweck war seit dem 19.Mai 1905 mit Martha Elmendorf (1879-1946) verheiratet, er war Vater der Tochter Ilse (1906-1953). 1940 trat Wilhelm Butterweck wegen eines Herzleidens in den Ruhestand ein und zog zu seiner Tochter Ilse nach Bad Salzuflen. Am 9.Mai 1943 starb Wilhelm Butterweck in Bethel.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Butterweck&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;butterweck&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:4,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;1328-2060&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit5&quot; id=&quot;fricke&quot;&gt;Fricke&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Heinrich Fricke hinterließ viele Tonbandaufzeichnungen mit Gesprächen Lipperoder Bürger. Gründungsmitglied des &lt;a href=&quot;http://live.spdns.org/wiki/ortsteile/lipperode/heimatverein_lipperode&quot; class=&quot;wikilink2&quot; title=&quot;ortsteile:lipperode:heimatverein_lipperode&quot; rel=&quot;nofollow&quot; data-wiki-id=&quot;ortsteile:lipperode:heimatverein_lipperode&quot;&gt;Heimatverein Lipperode&lt;/a&gt;. Beerdigt am 21.3.1995. Am 28.10.1996 verstarb Irmgard Fricke, die Mitbegründerin des Heimatvereins Lipperode. Lange Zeit war sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Heinrich Fricke im Heimatverein aktiv und setzte sich für die Pflege der plattdeutschen Sprache ein.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Fricke&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;fricke&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:5,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;2061-2527&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit6&quot; id=&quot;huelsemann&quot;&gt;Hülsemann&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Pfarrer Martin Hülsemann. Enkel John Hülsemann (Kanada)
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;H\u00fclsemann&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;huelsemann&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:6,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;2528-2610&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit7&quot; id=&quot;mattenklott&quot;&gt;Mattenklott&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Mattenklott&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;mattenklott&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:7,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;2611-2635&amp;quot;} --&gt;
&lt;h2 class=&quot;sectionedit8&quot; id=&quot;peters&quot;&gt;Peters&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Fritz Peters, geboren am 22.3.1904, gestorben am 1.11.1989, begann am 2.5.1919 eine Lehre als Schreiner in der Schreinerei Tönsmann in der Woldemei in Lippstadt.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Peters&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;peters&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:8,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;2636-2819&amp;quot;} --&gt;
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&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Wilhelm Seiger, Bismarckstraße.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>archiv:lippstadt:ortsteile:lipperode</category>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2020 01:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Heimatverein Lipperode</title>
            <link>http://live.spdns.org/wiki/archiv/lippstadt/ortsteile/lipperode/heimatverein_lipperode?do=revisions&amp;rev=1587510000</link>
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&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Arbeitskreis Lipperoder Dorfgeschichte wurde 1985 gegründet. Im Herbst 1985 wurde ein Aufruf in der Tageszeitung veröffentlicht, der alle interessierten Lipperoder aufrief, sich am 22.11.1985 im Gasthof Voss einzufinden, zur Gründung eines Arbeitskreises. Folgende Personen traten dem Arbeitskreis bei: Heinrich und Irmgard Fricke, Reinhard Grote, Johannes Günther sen., Karl Rappold, Maria Stijohann, Franz-Josef Stijohann, Dr. Wolfgang Suchanek, Paul Tack, Regina Tschirschke und Wolfgang Vogel.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Es wurde zur damaligen Zeit bewußt auf die Gründung eines Vereins verzichtet, da wir uns völlig zwanglos treffen wollten und die Regularien eines Vereins ablehnten. Es sollte nicht noch ein weiterer Verein in dem so vereinsreichen Lipperode gegründet werden. Im Januar 1986 traten noch Maria-Luise Pöschel, Franz-Josef Bellaire, Franz-Josef Grawe und Manfred Fricke dem Arbeitskreis bei.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am 5.5.1989 wurde aus dem losen Arbeitskreis Dorfgeschichte der Heimatverein Lipperode.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am 31.12.1994 gehörten dem Verein 90 Mitglieder an, davon 29 Ehegattenmitglieder. Am 31.12.1995 gehörten dem Verein bereits 100 Mitglieder an.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>archiv:lippstadt:ortsteile:lipperode</category>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2020 01:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Lipperode - Land und Wasser (aus dem Band 2 des Lipperoder Heimatvereins, 1989)</title>
            <link>http://live.spdns.org/wiki/archiv/lippstadt/ortsteile/lipperode/land_und_wasser?do=revisions&amp;rev=1587510000</link>
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&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;lipperode_-_land_und_wasser_aus_dem_band_2_des_lipperoder_heimatvereins_1989&quot;&gt;Lipperode - Land und Wasser (aus dem Band 2 des Lipperoder Heimatvereins, 1989)&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Um die Bodenverhältnisse in Lipperode zu verstehen, sind die geologischen Verhältnisse zusammenzutragen. Das Terrassenfeld der Lippe ist von geringen Bodenwellen geprägt, die mit ihrer wechselnden Grundwassernähe den Gang der Besiedelung und damit die Bodenentwicklung entscheidend bestimmt haben. Verschiedene, heute teilweise kaum noch zu erkennende Dünen (z.B. die Bellevue) unterstreichen die Höhendifferenz zwischen der Talaue und der Terrasse. Sie stellen die Reste der alten Naturlandschaft dar. Ihre Ausformung als Strichdünen haben sie erst vor ca. 2000 Jahren erfahren. Entsprechend der damals vorwiegenden Windrichtung aus Südwest weist z.B. die Bellevue eine flache Luvseite nach Südwest und eine steilere Leeseite nach Nordost auf. Möglich, daß auch die Burg Lipperode auf einer solchen, später abgetragenen, Düne erbaut wurde.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der nördlich liegende Sandboden war wahrscheinlich mit spärlichen Kieferwäldern und Heide bedeckt. In Mantinghausen und Niederdedinghausen wurden Faustkeile und Urnen aus der Steinzeit gefunden.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auch die Römer haben ihre beladenen Schiffe stromaufwärts gebracht, denn die Lippe war zu dieser Zeit mit kleinen Lastkähnen bis Neuhaus zu befahren. Römerlager befanden sich in Oberaden und Anreppen. Zu dieser Zeit lebten die Brukterer in unserem Raum. Zum Feldzug des Germanicus (15 n. Chr.) schreibt der römische Dichter Tacitus: „Damit der Krieg nicht auf einmal mit aller Kraft losbreche, schickt er Caecina (röm. Feldherr) und 40 röm. Kohorten, um die Feindesmacht zu spalten, durchs Bruktererland bis an die Ems… beim Morden und Plündern fand er (= L. Stertinius; weiterer röm. Feldherr) den Adler der 19. Legion wieder, der mit Varus (9 n. Chr.) verlorengegangen war… alles Land zwischen Ems und Lippe (wurde) verwüstet…“.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>archiv:lippstadt:ortsteile:lipperode</category>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2020 01:00:00 +0000</pubDate>
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